Lerke Tyra

 

stv. Vorsitzende ADFC Düsseldorf

Radpolitik, Tourenleiterin

 

Radfahren finde ich genial

Radfahren finde ich genial, ob im Alltag oder Urlaub. 

Radfahren ist fester Bestandteil meines Lebens, seit die Stützräder ab sind. Es half mir, den langen Schulweg zur Grundschule in einer vernünftigen Zeit zu bewältigen. Mein Fahrrad brachte mich als junger Teenie von einer ersten Abenteuerreise durch die Holsteinische Schweiz mit Freundinnen und Gitarre heil zurück nach Hamburg.

Jetzt, 50 Jahre später, sind die Touren länger, mein Reiserad so, wie ich es mir wünsche und die Übernachtungen deutlich komfortabler - aber das Abenteuergefühl ist geblieben. Das finde ich wunderbar. Radfahren hat die ideale Reisegeschwindigkeit: Langsam genug, um Gerüche, Farben und überraschende Ausblicke mitzunehmen, aber schnell genug, um auch ordentlich voranzukommen. Die Touren mit meinem Partner haben mich kreuz und quer durch NRW und Deutschland geführt, durch Mittel- und Südeuropa und auch ein Stück durch USA und Südostasien.

Der Genuss bleibt im Alltag öfters etwas auf der Strecke, aber das ändert nichts daran, dass das Rad Mobilität pur ist - ohne geht's nicht! Das ist Erkenntnis in Großstädten rund um den Globus. Unseren Stellplatz in der Tiefgarage bevölkern 5 Fahrräder; die Nachbarn sind erstaunt, wie viele Fahrzeuge auf einen Autostellplatz passen.

Mit insgesamt 10 km hatte mein Arbeitsweg - vor meinem jetzigen Renterinleben - eine bequeme Fahrrad-Distanz; nach wie vor lege ich alle Wege in Düsseldorf mit dem Rad zurück. Oft geht's aber mitten durch die Innenstadt, und das ist teilweise sehr stressig zu fahren. Wir brauchen einfach mehr Platz fürs Rad! Ein wichtiges Anliegen meiner Arbeit im ADFC ist und bleibt deshalb die Forderung nach einem sicheren und engmaschigen Netz von Fahrrad-Haupt- und -Nebenrouten. Fahrradfreundlichkeit ist ein guter Gradmesser für die Lebensqualität einer Stadt. Dafür habe ich mich in für den ADFC in der städtischen "Fachgruppe Radverkehr", eingesetzt, die von Januar 2015 bis 2021 tagte. 

Dem ADFC Düsseldorf gehöre ich seit 2004 an, dem Vorstand seit 2015. Zusammen macht es einfach mehr Spaß. Die Mitarbeit an unserer größten öffentlichen Aktion, der Fahrrad-Sternfahrt, hat mich damals begeistert und zu einem aktiven Mitglied gemacht. Neben der Radverkehrspolitik ist die Organisation und Gestaltung der Sternfahrt mein Kernbereich als stellvertretende Vorsitzende.

Auf die weitere Arbeit mit meinen Vorstandskolleg*innen und den vielen Aktiven des ADFC Düsseldorf freue ich mich - und darauf, euch im "FIZ" (unser Fahrrad Info Zentrum) oder auf einer unserer vielen Touren zu treffen.


Lerke Tyra

Tel. +49 163  633 4558
lerke.tyra [at] adfc-duesseldorf.de

     

    Vorstand des ADFC Düsseldorf

    Der Vorstand vertritt den ADFC Düsseldorf nach außen und ist mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten vertreten. Um die einzelnen Vorstände, Themenschwerpunkte und Kontaktdaten zu erfahren, klicke auf das jeweilige Bild.

    Iris Franke

    Vorsitzende ADFC Düsseldorf

    Lerke Tyra

    stv. Vorsitzende ADFC Düsseldorf

    Radpolitik, Tourenleiterin

    Uwe Liebig

    Schatzmeister ADFC Düsseldorf

    Edda Schindler-Matthes

    Beisitzerin im Vorstand ADFC Düsseldorf

    Alternativer Text Barrierefreiheit

    Jan-Philipp Holthoff

    Beisitzer im Vorstand ADFC Düsseldorf

    Klaus Helmke

    Beisitzer im Vorstand ADFC Düsseldorf

    Leiter Radfahrschule

    Thomas Jerke

    Beisitzer im Vorstand ADFC Düsseldorf

    Tourenwart, Tourenleiter

    https://duesseldorf.adfc.de/person/lerke-tyra

    Häufige Fragen von Alltagsfahrern

    • Was macht der ADFC Düsseldorf?

      Wenn du in Düsseldorf Fahrrad fährst, dann ist der ADFC deine Stimme. Wir setzen uns gegenüber Behörden, Ausschüssen, Medien, Verbänden und Parteien für gute und sichere Radverkehrsbedingungen ein; für Radfahrende aller Altersgruppen, für aktiven Klimaschutz, für zukunftsfähige Mobilität. Als verkehrspolitischer Verein und als Fahrradlobby setzen wir uns für die konsequente Förderung des Fahrradverkehrs ein. Dabei arbeiten wir mit allen Vereinen, Organisationen und Institutionen zusammen, die sich für mehr Radverkehr und für mehr Sicherheit und Umweltschutz im Verkehr einsetzen. Der ADFC ist parteipolitisch neutral, aber parteilich, wenn es um die Interessen Rad fahrender Menschen geht. Wir haben in Düsseldorf fast 3.000 Mitglieder.

      Der ADFC Bundesverband ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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    • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

      Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank deiner Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und natürlich auch in Düsseldorf für die Interessen von Radfahrer*innen ein. Für dich hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: du kannst egal, wo du mit deinem Fahrrad unterwegs bist, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhälst du mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin "Radwelt" und der zweimal im Jahr erscheinenden Düsseldorfer Zeitschrift "Rad am Rhein" Information rund um alles, was dich als Radfahrerin und Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Warum bist du noch kein Mitglied?

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    • Wie kann ich beim ADFC Düsseldorf mitmachen?

      Ohne aktive Mitarbeit lebt kein Verein. Deswegen würden wir uns sehr freuen, wenn du uns ein wenig oder ein wenig mehr bei unseren Aufgaben hilfst. Den zeitlichen Umfang bestimmst natürlich du. Du hast viele Möglichkeiten, im ADFC aktiv zu werden. 

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    • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

      Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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    • Worauf sollte ich als Radfahrerin oder Radfahrer achten?

      Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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    • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

      Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer oder die Fahrerin in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter, bzw. schaltet sich ab. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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    • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

      Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir dir die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt dir mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennst du auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

      Für Tagesausflüge in die nähere Umgebung bietet der ADFC Düsseldorf geführte Radtouren an. Alle unsere Touren findest du hier im Tourenportal. Für individuelle Radtouren haben wir Touren zum Nachradeln zusammengestellt. 

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