90 km: Rhein, Ruhr, Wupper - und durch den Schulenbergtunnel - ADFC Düsseldorf
Unterwegs auf der Gaubahn

Unterwegs auf der Gaubahn © ADFC | Dirk Schmidt

90 km: Rhein, Ruhr, Wupper - und durch den Schulenbergtunnel

Wir radeln nahezu ausschließlich auf Radwegen - Höhepunkt auf unserem Weg ist der Schulenbergtunnel und in Zukunft auch durch den Tunnel Schee

von Dominik Kegel

ca. 90 km, 550 Höhenmeter, Download: GPS-Daten

Wir starten am Burgplatz, Düsseldorfer Altstadt. Den meisten wird der erste Teil sehr bekannt sein: Wir folgenden dem rechtsrheinischen Rheinradwanderweg bis Kaiserswerth. Hier verlassen wir den Fernwanderweg und fahren zum Düsseldorf Airport. Die startenden Jets verursachen ein bisschen Fernweh, aber andererseits freuen wir uns, radeln zu können und nicht beengt im Flieger zu sitzen.

Wir queren die Eisenbahnstrecke, fahren durch den Stadtwald Richtung Ratingen. Wir umfahren Tiefenbroich und kämpfen und nach Eggerscheidt hoch. Von dort geht es runter an die Ruhr nach Essen-Kettwig. 

Nach dem "Ruhrgebirge" folgt flaches radeln auf dem Ruhrradweg. Schnell sind wir in Werden und am Baldeneysee. Schon sehen wir die ersten ehemaliegen Fördertürme - inzwischen Denkmale und Museen. 

In Überruhr wechseln wir auf die andere Ruhrseite. Enten und viele andere Wasservögel schauen und hinterher. In Bochum-Dahlhausen sind wir schon in Westfalen ... hier kann, wer Zeit und Lust hat, das Eisenbahnmuseum besuchen.

Kurz vor Hattingen verlassen wir den Ruhrradweg und folgen der Ausschilderung "Schulenbergtunnel". Wir fahren ein kleines Stück parallel einer Straße bevor wir auf die alten Trasse der Bahnstrecke "Wuppertal-Wichlinghausen-Hattingen" biegen. Und dann ist er da, der Schulenberg-Tunnel. Dunkel ist es nicht, da er beleuchtet ist, aber feucht und im Sommer schön kühl. Nun geht es langsam aber stetig bergauf, aber nicht mehr als 2%.

Schade: noch ist der Tunnel Schee nicht für den Radverkehr geöffnet und auch die Anbindung an die Nordbahntrasse ist noch nicht fertig. So müssen wir steil 80 Höhenmeter überwinden - der ein oder andere muss vielleicht sogar schieben. Aber nach kurzer Anstrengung gehts runten ins Wuppertal ... schnell sind wir in Wuppertal-Oberbarmen, wo wir mit S-Bahn oder Regionalbahn zurück nach Düsseldorf fahren. 

Bei Ostwind empfiehlt es sich in Oberbarmen zu starten und nach Düsseldorf zu radeln. 

Zahlreiche Einkehrmöglichkeiten besonders an der Ruhr.

Viel Spass!

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